So behandeln Sie einen Magen-Darm-Infekt erfoglreich

Eine Magen-Darm-Erkrankung ist immer mehr als nur unangenehm und raubt nicht nur Kraft. Dem Körper werden bei einer solchen Infektion wichtige Nährsalze entzogen, was an den Reserven zehrt und den Kreislauf belastet. Je nach Schwere der Erkrankung gibt es unterschiedliche Maßnahmen, die hilfreich sind und die Krankheit verkürzen.

Magen-Darm-Infekt – So äußert sich dieser

Die Symptome einer Magen-Darm-Erkrankung sind vor allem Übelkeit und Erbrechen sowie mäßige bis starke Bauchschmerzen. Auch Durchfälle zählen zu den Begleiterscheinungen dieser Krankheit. Tritt zusätzlich Fieber aus, sollte in jedem Falle ein Arzt konsultiert werden, da dies auch auf andere Krankheiten hindeuten kann und bei einer Magen-Darm-Infektion eher ungewöhnlich ist. Dieser sollte ebenfalls aufgesucht werden, wenn Erbrechen und Durchfall länger als 3 Tage anhalten oder Blut ausgeschieden wird. Mäßige Beschwerden klingen meist ohne einen Arztbesuch innerhalb weniger Tage ab. Doch in dieser Zeit sollten einige Dinge beachtet werden.

Was hilft gegen eine Magen-Darm-Grippe?

In erster Linie sollten vorbeugend einfache Hygienemaßnahmen eingehalten werden, um eine Ansteckung zu vermeiden. Ist die Ansteckung bereits erfolgt, sollte die Ernährung auf eine entlastende Diät umgestellt werden, um den Magen-Darm-Trakt zu beruhigen. Auch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr muss geachtet werden, besonders bei stärkeren Durchfällen. Als Hausmittel hat sich eine warme Wärmflasche bewährt, die auf den Bauch gelegt wird. Medikamente sollten nur nach Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden. Dieser kann die entsprechenden Mittel, wie Hefetabletten oder Säfte gegen Übelkeit, verordnen.

Besondere Vorsicht bei Kindern und Säuglingen

Bei kleinen Kindern und Säugling ist besondere Vorsicht geboten, da eine Magen-Darm-Erkrankung schnell lebensbedrohliche Ausmaße annehmen kann. Hier sollte bereits nach den ersten Durchfällen der Kinderarzt zu Rate gezogen werden, da die Kinder schnell Dehydrieren können. Ständige Flüssigkeitszufuhr ist hier unerlässlich, um den kleinen Körper besonders bei hartnäckigen Infekten helfen zu können.

Oftmals ist die Einweisung in eine Klinik sowie eine intravenöse Flüssigkeitszufuhr sinnvoll, bis sich die Symptome erheblich verbessert haben. Hilfreich ist auch die Gabe einer Elektrolyt-Lösung, die dem Körper wichtige Nährsalze zurückgeben. Bei sehr starken Durchfällen helfen zudem gefriergetrocknete Milchsäurebakterien oder auch Hefekapseln, um den Darm zu beruhigen.

Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes verlaufen meist harmlos und können mit einfachen Tipps gut selbst behandelt werden. Wenn der Infekt jedoch längere Zeit anhält oder Kleinkinder betroffen sind, sollte auch ein Arzt zur Behandlung hinzugezogen werden. In jedem Falle ist genügend Flüssigkeit notwendig und eine Diät, um den Kreislauf stabil zu halten. Mit den richtigen Maßnahmen ist dann die Magen-Darm-Grippe innerhalb weniger Tage überstanden.